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| In der PRO::ICT Datenbank finden sich praktische Informationen sowie Best Practice Beispiele für Eltern, Lehrende, Arbeitsmarktvermittlerinnen und –vermittler sowie Personalmanagerinnen und –manager. |
Betrachtung
In Übereinstimmung mit anderen EU Projekten geht das vom Leonardo da Vinci Programm geförderte EU-Projekt PRO::ICT das europaweite Problem der Unterrepräsentanz von Frauen in der IKT-Welt an. Dabei geht es vor allem um die Verbesserung der Repräsentation in den IKT-Kerndisziplinen.
Im Gegensatz zu früheren Ergebnissen ist es offensichtlich, dass die Verwehrung des Zugangs zur IT-Infrastruktur und zur Medienkompetenz heutzutage nicht mehr eine Frage von Frauen ist. Es ist ersichtlich, dass das IKT-Instrumentarium ebenso ein Teil des weiblichen wie des männlichen Lebens geworden ist. Dennoch streben junge Mädchen und Studentinnen nicht in demselben Maße wie Jungen und männliche Studenten eine Karriere in EDV-Bereichen an und ziehen sich unter bestimmten Umständen aus diesem Bereich zurück.
Unser spezifischer Projektansatz besteht darin, zu akzeptieren, dass jede Veränderung dieses EU-weiten Problems die Identifikation der verantwortlichen Change Agents erfordert. Diese sind beispielsweise Eltern, der Freundeskreis, Jugendarbeiter, das Lehrpersonal, das Personal der Geschäftsleitung an Universitäten, Berufsberater, Beschäftigte im Personalmanagement und der Personalentwicklung, welche die jungen Frauen und Studentinnen auf dem facettenreichen Karriereweg unterstützen. Die von ihnen angebotenen professionellen gender-sensibilisierenden Lehr- und Lernmaterialien und deren Beratung innerhalb der relevanten Phasen der Karriereplanung erhöhen möglicherweise die Chance, dass die Anzahl der weiblichen Beschäftigten, die in die IKT-Welt einsteigen und ihre Zukunft mitgestalten, ansteigt.



